08/05/2019

Wichtige Informationen gewonnen bei Aragon-Test

Nach dem Europa-Auftakt in Jerez ging es für die Dynavolt Intact GP-Mannschaft direkt weiter mit der Arbeit. Vor dem Frankreich-Grand-Prix kommende Woche, machte das Team im spanischen Alcañiz für einen Zwei-Tages-Test Zwischenstation.

Nach vier von 19 Grand-Prix-Läufen besetzen Tom Lüthi und Marcel Schrötter derzeit die WM-Ränge zwei und drei. Es war nicht das einfachste Wochenende für beide Fahrer in Jerez, daher stellte dieser erste Test seit Saison-Beginn eine sehr wichtige Gelegenheit dar, um verschiedene Einstellungen, neue Komponenten und wertvolle Daten zu sammeln, bevor es Schlag-auf-Schlag mit den Rennen in Europa weitergeht.

Am Dienstag herrschten auf dem 5,1-Kilometer langen Aragon-Kurs, wo im September die MotoGP-Weltmeisterschaft Halt machen wird, perfekte Test-Bedingungen. Dunkle Wolken begrüßten die wenigen anwesenden Moto2- und Moto3-Teams am Mittwochmorgen und böiger Wind kam am Nachmittag auf, doch auch dieser Tag konnte ausgiebig zum Fahren genutzt werden.

Vor allem Tom Lüthi testete viele Dinge, die sich teilweise als die falsche Richtung herausstellten und teilweise gut funktionierten. Ganze 96 Runden drehte der Schweizer insgesamt und war am Ende des Tests mit den gemachten Fortschritten am zweiten Tag zufrieden.

Trotz gebrochenen zwei Zehen im linken Fuß, saß Marcel Schrötter in Aragon wieder auf seiner Kalex. Der 26-Jährige, der sonst ein sehr fleißiger Testfahrer ist, versuchte dennoch, es nicht zu übertreiben. Mit 44 Runden an Tag eins und 17 Runden an Tag zwei konnte er einiges aussortieren und positive Eindrücke gewinnen. Neun Tage hat er jetzt Zeit, seinen Fuß weiter heilen zu lassen, damit er kommende Woche beim Grand Prix von Frankreich so fit wie möglich antreten kann.

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